Pünktlich zum auftakt des vieldiskutierten Staufenbergfilms “Operation Walküre” hat die Gruppe “nevergoinghome” einen alternativen trailer auf youtube veröffentlicht.
Der trailer stellt die berechtigte frage, inwiefern ein ranghoher wehrmachtsoffizier als (deutsches) vorbild dienen kann. Ich hoffe, dass dies während der rezeption des filmes oft und gründlich diskutiert wird.
In my last post I comment on the infamous shoe throw at US President Bush. As I assumed, this attack already had an significant influence on pop culture. A lot of creative guys did their best to parody the incidence. Their are several videos to be seen on youtube. This is one of them:
What is more, their are some games, who put you in the position of the journalist. Can you be better than him and hit Bush? Bushgame by Krona is the original. Good luck.
Two days ago, an Iraqi journalist threw his shoes at George Bush. It isn’t a breaking news anymore, but still interesting. In my western eyes, it was a very funny way to protest. It had style. I mean, you can’t kill or even harmfully hurt someone with a flying shoe but the message is still clear.
The scene reminds me of the shoe toss’ western pendant: The cream pie toss. A classic. One of the most popular pie attack hit Bill Gates right in his face:
Unfortunately, for the journalist the show toss wasn’t ironic or funny at all. An Iraqi friend of mine told me, that throwing one’s shows at someone is the most humiliating gesture in the Arab world. However, a thousands of Arabs celebrated the event all over the world. The must have seen the humor in this action. And hey, suicide attacks aren’t funny either. To me it is a progress, when these kinds of “unfunny” humour (shoe tosses, not suicide attacks) break the news.
PS: As well noteworthy is the behaviour of Iraq’s prime minister Nuri al-Maliki. He pretends to try to catch the second shoe, knowing that he won’t (and may be don’t want) to stop it. But in that way, he can be sure of George Bush friendship.
Die landtagsfraktion der Linken in Mecklenburg-Vorpommern weigert sich, an der freiwilligen überprüfung durch die Stasi-überprüfungskommission des parlaments teilzunehmen. Auf internetseiten wie www.mfs-insider.de, www.kundschafter-frieden.de oder www.grenztruppen.net versuchen ehemalige Stasi-mitarbeiter oder grenzsoldaten den horror der DDR-diktatur zu leugnen. In der taz gab es dazu heute einen lesenswerten artikel. Die stasi-gedächtnisstellen berichten von verstärkten besuchen ehemaliger MfS-offiziere, die versuchen andere gäste einzuschüchtern.
Das alles kommt mir irgendwie bekannt vor. Erich Fried hat über eine ähnliche entwicklung ein gedicht geschrieben, was auch an dieser stelle hervorragend passt.
Schwächer
Sie werden wieder stärker
Wer denn?
Sie
Wer sollen sie sein?
Sie sollen nicht sein
sie sind nur
Stärker als wer?
Als du
Vielleicht bald als viele
Was wollen sie?
Zunächst
wieder stärker werden
Warum sagst du
das alles?
Weil ich es noch sagen kann
Das kann dir doch
schaden?
Gewiss
denn sie werden stärker
Woher weißt du das?
Aus deinen Worten
dass es mir schaden kann
Erich Fried
Kleine stilkritik zum schluss: Den webmastern oben genannter seiten verstehen es meisterhaft, die atmosphäre eines typischen DDR-wohnzimmers auf das internet zu übertragen. Genauso stelle ich mir internetseiten aus ost-deutschland vor, hätte es das Internet 15 jahre früher gegeben. Herzlich willkommen auf www.mfs.ddr
Heute gab es es in der Süddeutschen Zeitung einen interessanten artikel über koreanische gastarbeiter, die für ihren ruhestand zurück nach (Süd-)Korea gezogen sind, um auf der Insel Namhae deutsche mittelstandsidylle zu zelebrieren. reihenhäuser und vorgärten inklusive. Nur die gartenzwerge wurden von touristen geklaut.
Ich finde das insofern interessant, als dass dies ein klarer beleg dafür ist, dass kulturexport nicht nur durch klassische kulturarbeit im ausland (stichwort Goethe Institute) oder wirtschaftliche/militärische expansion funktioniert, sondern auch über zuwanderung und austausch funktioniert. Von kulturimperialismus kann in diesem fall nun wirklich keine rede sein.
Schade nur, dass die im artikel genannen koreaner nichts besseres mitgenommen haben als die symbole deutscher spießigkeit.
“Welches Fleisch also essen? Für die Umwelt, die Tiere und das Klima wäre ein totaler Verzicht das Beste.” - Ernährung: Unsere Liebe zum Tier – Seite 4 | Wissen | ZEIT ONLINE […]
Diese berühmte Allee in Rostock Warnemünde soll nach den Vorstellungen der Rostocker Bürgerschaft bald ohne die über 120 Jahre alten Linden auskommen. Aber noch ist es nicht zuspät!Ein Bürgerbegehren ist angedacht -> siehe link […]